Der Einladung von Röbi mussten wir einfach folgen. So ging es am 30. Mai nach St. Gallen, in den Pinballroom. Das Turnier wurde als Classic - Turnier ausgetragen. Also viele ältere Geräte der EM- und EE-Generation. Aber auch neuere Generationen wie WPC, WPC95, PB2K und neueste Stern waren am Start.
DUO INFERNALE,
könnte auch die Überschrift heißen. Papa und Sohn haben ganz schön gewirbelt. Gespielt wurde nach dem McWopkes - System, also 1:1 Duelle. Nach 14 Runden kamen die besten 9 Teilnehmer in das Endspiel. Der Junior war bis zur Halbzeit auf dem 2. Rang der Liste. Von den ersten 7 Spielen gewann er 6. Zum Schluss hat er noch den 22. Platz erreicht, obwohl die letzten 5 Spiele verloren wurden. Dafür kann der Sohnemann mit einem direkten Sieg gegen Röbi bei einem Turnier aufwarten. Denkbar knapp mit 1000 Punkten, an einem Gottlieb System 1, aber gewonnen ist gewonnen. Mit 10 Jahren fürwahr eine stolze Leistung.
Beim Papa lief es noch besser. Platz 4 in der Vorrunde, inkl. Sieg gegen Levo, was auch noch nie gelang. Röbi hat am Centaur Revanche für die Niederlage gegen den Junior verlangt. Eine wahre Klatsche gab es dann mit 1,4 Mio. gegen 175 Tausend Punkte.
Das Endspiel wurde dann an 3 Geräten ausgetragen: The Flintstones (WPC), Revenge from Mars (PB2K), Drganon (Gottlieb Sys1). Hierfür wurden 3-er Gruppen gebildet, welche wie die Geräte ausgelost wurden. Ich hatte das Glück mit Levo und Röbi eine Gruppe zu bilden und konnte deren Fähigkeiten wieder einmal hautnah miterleben.
Obwohl ich die letzten 3 Spiele total verhauen habe, (Die Nerven?) reichte es noch für den 5. Platz. An einem europäisch hochkarätig besetzten Turnier sicherlich eine gute Platzierung!
Das Turnier selber war glänzend organisiert. Die Essenspause (Würstchen und Salat) hat mir gut gefallen. Die Location war Klasse. Das viele Holz (Böden, Wände und Fachwerk) hat schon was. Zum Abschluss gab es für die Finalisten Sachpreise, statt Pokale, was ganz ausgezeichnet bei allen Teilnehmern ankam.
Nach 2 Tagen flippern (wir waren zuerst im Hurri) gönnte sich die Familie dann noch 2 erholsame Tage am Bodensee. Sonntags waren die Männer erst einmal platt und es wurde bis Mittag geschlafen. Nach kurzem Brunch fuhren wir dann die 60 KM nach Lochau/Österreich zum Pfänder. Mit 1064M ein magischer Anziehungspunkt der Region. Wir haben uns auch nicht von der Bergbahn chauffieren lassen. Nein, wir sind mit dem Auto hochgefahren. Die Aussicht auf den Bodensee und die nahen Berge ist fantastisch. Auch der Wildpark, kostenlos übrigens, ist sehr sehenswert.
Abends und am nächsten Tag haben wir Arbon und die nähere Umgebung erkundet. Ein Paradies! Da sämtliche Campingplätze in der Nähe St. Gallen völlig überfüllt waren (Pfingstwochenende), haben wir auf einem Bauernhof mit Camping-Wiese quartiert. Dies hat sich als wahrer Glücksgriff herausgestellt. Tolle Atmosphäre, Tip Top sanitäre Anlagen, Strom, Wasser, alles war da. Wir kommen bestimmt öfters und freuen uns jetzt schon auf viele Duelle im Hurri oder Pinballroom.
Viele Grüße
Camper und Camperin.
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